Wie aus der Gründung einer alternativen Schule Erich Visotschnigg als Betroffener mühsamer und unfreuchtbarere Diskussionen auf die Idee des SK-Prinzips kam.

Die gesamte Geschichte

Die Suchen nach alternativen Lösungen
Es war Ende der Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts. Das Schulsystem hatte noch immer autoritäre Züge und war in mehrfacher Hinsicht mangelhaft. Daher beschlossen wir – Ruth, meine Frau, und ich – mit einer Reihe befreundeter Eltern, eine Alternativschule unter Elternselbstverwaltung zu gründen. Ziel dieser Schule war angstfreie Erziehung.

Jeden Freitagabend gab es Verwaltungssitzungen der beteiligten Eltern. Dabei wurde alles besprochen, was für die Schule gerade aktuell war. Angefangen von der Auswahl der Lehrer, über die Lehrpläne bis hin zu den Putzdiensten. Es ist kaum vorstellbar, wie viel bei diesen Verwaltungssitzungen trotz aller Freundschaft gestritten worden ist.

Ich habe damals als Systemanalytiker bei IBM gearbeitet. Daher hat irgendwann mein systemanalytisches Denken zu klicken begonnen und mir ist klar geworden: der Grund für diese Streitereien war das Mehrheitsprinzip. Wenn nach dem Mehrheitsprinzip entschieden wird, will man entweder überstimmen oder man wird überstimmt. Und wenn es um vitale Interessen wie zum Beispiel um die Erziehung der eigenen Kinder geht, dann will man nicht überstimmt werden – also streitet man.

Also galt es, das Mehrheitsprinzip bei unseren Entscheidungen durch etwas anderes zu ersetzen. Und so entstanden die ersten Gedanken, aus denen später – nach vielen Diskussionen mit meinem Freund Siegfried – das SK-Prinzip werden sollte.

Erich Visotschnigg

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